Themenwoche Burnout

Unsere erste Themenwoche widmet sich dem Ausgebranntsein. Ein Überblick.

Burnout – die Krankheit, die es eigentlich nicht gibt…

…und die doch jährlich so viele Menschen arbeitsunfähig macht. Die DAK stellte in ihrem Bericht von 2014 einen Rückgang der Krankschreibungen wegen Burnouts fest. Daraus zu schlussfolgern, dass weniger Menschen leiden, ist allerdings ein Trugschluss: Dr. Elisabeth Thomas von der DAK vermutet, dass die Diagnose Depression mittlerweile genauer und häufiger gestellt wird. Diese Erkrankung habe sich vorher oft hinter dem Schlagwort „Burnout“ verbergen müssen.
Denn wie kann man an etwas leiden, das es als Krankheit so gar nicht gibt? Unter dem Burnout-Erleben (nicht Syndrom!) verstehen Fachleute wie auch Patienten gemeinhin eine abgrundtiefe Erschöpfung – eben ein Ausgebranntsein -, Hoffnungslosigkeit und Überforderung im Alltag. Betroffene genügen vor allem ihren eigenen, meist hohen Ansprüchen nicht mehr. Die Entwicklung verschärft sich üblicherweise durch zwei gegenläufige Zustände: Der Leistungsdruck steigert sich, die Erschöpfung auch. Bis es irgendwann gar nicht mehr geht. Wir beleuchten diese Woche drei spannende Themen zum Stichwort Burnout:

Thema Nr.1 : „Schlaf gut!“ – „Schön wär´s!“

In dem tragischen Kreislauf aus zu viel Leistungsdruck und Engagement und zu wenig Freizeit, Anerkennung, Erfolg nimmt der Schlaf eine Rolle ein, die leider nicht genug Beachtung findet. Dabei ist der Zusammenhang zwischen Schlafmangel und Burnout bzw. Depression sehr gut belegt. Im ersten Beitrag unserer Themenwoche Burnout beleuchtet Professor Dr. Voderholzer von der Schön Klink Roseneck die essentielle Rolle, die ausreichend und guter Schlaf auf die Psyche hat.

Zum Artikel „Schlafmangel – eine unterschätze Ursache bei Burnout

Thema Nr. 2: Des Burnouts Bruder im Geiste: Schmerz

Patienten mit chronischen Schmerzerkrankungen handeln oft unter ganz ähnlichen, schädlichen Leitsätzen wie Burnout-Kandidaten: „Ich muss funktionieren“, „ich darf keine Pause machen“. Diese Selbstüberforderung kann sich in permanenter Erschöpfung, aber auch in chronischen Kopf-, Muskel- oder Rückenschmerzen bemerkbar machen.
Hierüber informiert die Oberärztin Susanne Pesalla an der Schön Klinik Bad Bramstedt.

Zum Artikel „Verwandte Phänomene – Burnoutsyndrom und chronische Schmerzerkrankungen“

Thema Nr 3: Alltag – hello again

Wenn das Burnout-Erleben einen Menschen komplett lahmlegt und auch Sitzungen beim niedergelassenen Psychotherapeuten keine Besserung bringen, kann eine stationäre Reha helfen. Anhand eines Beispiels erläutern Frau Bartmuss und Herr Dr. Langs der Schön Klinik Bad Bramstedt, wie die Wiedereingliederung in das Arbeitsleben und den Alltag zu Hause gelingen kann.

Zum Artikel „Ziele einer Burnout-Reha“

Jetzt sind Sie an der Reihe

Gern möchten wir Ihre Erfahrungen mit Burnout-Patienten lesen. Wie erleben Sie deren Umgang mit Überforderung, welche Diagnose stellen Sie und was ist für Sie eine geeignete Behandlung? Sind Sie in der Vergangenheit hellhöriger geworden, wenn Patienten über Rückenschmerzen klagen und gleichzeitig fast schon prahlen, wie viel sie zu tun haben?

Oder ist das Ganze für Sie eine Modekrankheit, geboren aus Angst vor Langeweile oder Normalität?

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare und Mails!

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