Einfach mal nur sein dürfen.

Warum wir wieder lernen sollten zu faulenzen.

Eine Pause wäre schön – aber jetzt doch nicht!

Vor dem Jahresende ist noch so viel zu erledigen: Projekte abschließen, Berichte schreiben, Übergaben machen . Allein der Gedanke macht atemlos. Wir rufen daher zum Faulenzen auf! Ja, gerade jetzt, auf der Zielgraden des Jahres sollten Sie einfach mal gar nichts machen.

Faulenzen räumt den Kopf auf und macht kreativ.

Einfach so auf dem Sofa zu lümmeln, ohne auf dem Smartphone zu tippen oder Fachliteratur zu lesen – können Sie sich daran erinnern, wann Sie sich das zuletzt erlaubt haben? Wir versichern Ihnen: Es ist keine verschwendetet Zeit, im Gegenteil.

1.) Faulenzen räumt im Kopf auf.
Denn je mehr Informationen und Vernetzung möglich ist, umso mehr kommt bei uns an Wissen und Gefühlen an. Aber wir haben nicht ausreichend Zeit, diese auch zu verarbeiten. Beim Faulenzen sortiert sich das und Sie merken, welcher Ballast sich quasi in Luft auflöst.

2.) Faulenzen macht kreativ.

Wenn Sie mal keine konkrete Aufgaben lösen müssen, entsteht Raum für Fantasie und Kreativität.

3.) Faulenzen macht glücklich.

Mal nichts Sinnvolles zu tun, versetzt den Körper in einen Erhol-Modus. Dieser Wechsel von Arbeit und Erholung schützt vor Depressionen und macht Sie widerstandsfähiger für Zeiten, in denen es wirklich hoch her geht.

Aber das alles wissen Sie wahrscheinlich längst.

Was mache ich mit meinen ganzen Aufgaben?

Ganz einfach – Sie delegieren, verschieben oder reduzieren:

  • Ob das Projekt noch vor Weihachten fertig wurde oder nicht – die meisten werden es eh erst nach ihrem Urlaub Mitte Januar bemerken.
  • Die Übergabe halten Sie so kurz wie möglich, zwischen den Jahren passiert sowieso kaum etwas.
  • Das aufwändige Silvestermenü wird einfach zum Buffett, zu dem jeder was mitbringt.

Und so weiter – klingt vertraut, oder? Und machbar ist es auch.

Gönnen Sie sich das Nichtstun – wir tun das auch.

Diesen Blog gibt es nun seit fast einem Jahr. Er beinhaltet nun 50 spannende Beiträge rund um Psychosomatik und Psychotherapie. Mittlerweile schreiben 12 Autorinnen und Autoren für uns. Bekanntheit und Seitenzugriffe steigen kontinuierlich an. Wir waren also fleißig und werden es auch im nächsten Jahr sein. Aber für 2017 ist es genug. Wir faulenzen, lassen dabei unserer Kreativtät freien Lauf und sind im Januar wieder für Sie da – mit frischen Ideen und interessanten Artikeln.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen und uns erholsame freie Tage und einen glücklichen Start ins neue Jahr!

Ihr Psychosomatik-Online-Team

ps: Wenn Sie bei uns als Gastautor mitmachen möchten, freuen wir uns sehr auf Ihre Nachricht!

2 Antworten zu “Einfach mal nur sein dürfen.”

  1. Susanne Hintzen sagt:

    Hallo, ich kenne das…. Ich bin jemand der gerne früh aufsteht und immer was tun mus und jeder will auch was von Dir und Du musst funktionieren…..

    Ich arbeite normal nur 3 mal die Woche und seit letzten Jahr September fast jeden Tag….. Die Arbeit zuhause musste auch gemacht werden …. Weihnachten, Geschenke usw…. Nach Silvester hatte ich eine Woche Urlaub und wollte soviel tun für mich….
    Aber es ging nicht, Müdigkeit schlafe länger als ich von mir gewohnt bin , habe Schwindel im Kopf und habe zu nichts Lust….

    Was tun????

    Gruß Susanne Hintzen

    • Monika Niedermeier sagt:

      „Liebe Frau Hintzen,
      vielen Dank für Ihre Nachricht – genauso fühlen sich sicher viele Menschen, die getrieben vom Weihnachtstrubel und dem dicht gepackten Alltag einfach nur müde sind. Und genau darum geht es uns im Artikel: Gönnen Sie sich und Ihrem Körper eine Auszeit, in der Sie nur das tun, wonach Ihnen wirklich der Sinn steht: Genießen Sie ein gutes Frühstück, Mittagessen und Abendessen. Erlauben Sie sich, einfach nur Musik zu hören, zu lesen, fernzusehen. Geben Sie der Müdigkeit nach, wenn Sie müde sind und machen Sie zwischendurch Nickerchen. Gegen vorübergehenden Schwindel kann ein Spaziergang helfen und viel Trinken. Falls der Schwindel anhält oder sich weitere Symptome einstellen, sollten Sie Ihren Hausarzt aufsuchen. Alles Gute, Ihr Psychosomatik-Online-Team“

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